Historie der 1. Spieltage

 

2015:

Gleich zwei seiner am Saisonende 20 Treffer erzielt Thomas Müller im Saisoneröffnungsspiel von Bayern München gegen den Hamburger SV (5:0). Den Auftakttreffer aber hatte Medhi Benatia per Kopfball erzielt; der Abwehrspieler ist mittlerweile bei Juventus Turin gelandet.

 

2013:

Die Bayern gewinnen das Eröffnungsspiel, das Debüt von Pep Guardiola in der Bundesliga, gegen Mönchengladbach mit 3:1. Arjen Robben ist der Schütze des ersten Saisontreffers; bei 87 Toren (aus 165 Spielen) ist der verletzungsgeplagte Akteur inzwischen (Ende April 2017) angelangt.

 

2011:

Borussia Dortmund und der Hamburger SV bestreiten das Eröffnungsspiel. Michael Oenning ist der Coach des HSV. Sven Bender spult 12,87 Kilometer ab, und der BVB gewinnt 3:1 mit zwei Toren von Kevin Großkreutz und einem von Mario Götze. Der Ex-Nürnberger Oenning muss fünf Spiele und vier Niederlagen später gehen.

 

2006:

Mit einem 2:0 gegen Borussia Dortmund (Coach Bert van Marwijk) startet der von Felix Magath trainierte FC Bayern in die Saison. Der 17-jährige Mats Hummels sitzt mit der Nummer 32 bei den Münchnern auf der Bank. Erst am letzten Spieltag der Saison kommt er zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Magaths 495. und vorerst letzter als Trainer in der BL war übrigens am 20. Oktober 2012 mit dem VfL Wolfsburg (0:2 gegen Freiburg).

 

1996:

Mit zwei Parallelspielen ging es in die Saison. Dabei fielen insgesamt drei Tore, alle bei der Partie FC St. Pauli gegen die Trapattoni-Bayern (1:2), denn das Duell Mönchengladbach gegen Bielefeld endete torlos. In Hamburg war Jürgen Klinsmann laut „kicker“ ein Totalausfall. Die Münchner gewannen vor allem dank zweier Geniestreiche von Mario Basler. Klinsmann kam in der Saison noch auf 15 Treffer (insgesamt 110 in 221 BL-Spielen).

 

1986:

FC Homburg (Dooley, Ehrmanntraut), Waldhof Mannheim (Kohler, Gaudino, Fritz Walter), Blau-Weiß 90 Berlin (Riedle) und Bayer Uerdingen (die Funkel-Brüder, Kuntz, Herget, Bommer) spielten unter anderem n der Bundesliga. Den Berlinern gelangen nur drei Siege – letzter Platz. Homburg überstand die Relegation, um dann 1988 trotz des Einsatzes dreier Trainer (Schwickert, Klimaschefski, Cendic) abzusteigen.

 

1966:

Die Saison 1966/67, die vierte der Bundesliga, begann am 20. August mit neun Spielen, die alle um 16 Uhr angepfiffen wurden. Sechs Gewinner erzielten jeweils zwei Tore, allein der 1. FC Kaiserslautern schaffte mehr: 3:1 gegen den Karlsruher SC (mit Klaus Zaczyk, der – später beim 1. FC Nürnberg und beim Hamburger SV – bis 1978 auf insgesamt 400 Bundesliga-Einsätze/61 Tore kam). Übrigens: FCK und KSC spielten zuletzt am 10. April 2016 gegeneinander um Punkte – 0:0 in der 2. Liga.

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